Wer sich dazu entschlossen hat, mit Suchmaschinenoptimierung zu beginnen, hat bereits den ersten Schritt geschafft. Kaum etwas scheint auf Dauer effektiver und somit sinnvoller zu sein, als das Nachvornebringen der eigene Webseite in den Suchmaschinen wie Google. Doch bevor man beginnt "ins Blaue" zu optimieren, sollte man sich ein paar wichtige und grundlegende Gedanken machen. Es ist nicht oder nur sehr schwer möglich, einzelne Seiten für mehr als 5 wichtige Keywords zu optimieren. Außerdem machen sich anfängliche Optimierungsmaßnahmen nicht sofort bemerkbar. Vielmehr dauert es eine gewisse Zeit, bis Seiten und Backlinks von Google als "seriös" eingestuft werden. Neue Seiten, die ersteinmal nur der Generierung von Backlinks dienen, sind zunächst einmal von Google als Sandbox zu sehen und haben mit Ihren Links kaum Auswirkung auf die zu optimierende Seite.
Optimiert man somit langfristig für Keywords entscheiden sollte, von denen man hofft, dass diese den Traffic und somit den Umsatz steigern, ist es umso ärgerlicher, wenn man nach 6-12 Monaten bemerkt, dass die gewählten Suchbegriffe gar nicht von der Zeilgruppe verwendet werden um nach den angebotenen Produkten und Leistungen zu suchen. Diese vorangegangene Optimierung nun wieder rückgängig zu machen oder Sie gar auf andere Keyword umzulenken dauert mindestens nocheinmal solang.
Wie entscheidet man sich also für die richtigen Keywords? Keywords, die auch tatsächlich von der Zeilgruppe verwendet werden um nach Ihrer angebotenen Leistung zu suchen? Dafür ist das Werbesystem Google Adwords wie geschaffen. Kurz gesprochen können Sie dort Werbung schalten und diese für Ihre gebuchten Keywords anzeigen lassen. Ob diese dann tatsächlich zu einer gewünschten Aktion auf Ihrer Seite führen, können Sie mit Keyword-Tracking prüfen. Google-Analytics hilft Ihnen dabei erheblich. Der größte Vorteil von solchen Onlinekampagnen ist die Meßbarkeit. Kein anderes Werbemedium lässt sich so auf Erfolg hin messen wie Onlinekampagnen (meist unabhängig vom Anbieter, wenn evtl. eigene Trackingtools eingesetzt werden)
Wer nicht soweit gehen will (oder dies zunächst aus finanziellen Gründen nicht kann), der kann sich auch mit dem externen Keywordtool von Google Adwords helfen. Dort kann man seine geplanten Keywords auf Angebot und Nachfrage prüfen. Es gelten dabei die üblichen Gesetze des Marktes: Eine hohe Nachfrage bei niedriger Konkurrenz ist das, worauf man sich konzentrieren soll - eine Niesche ist meist einfacher zu besetzen als ein großes, bereits längst von der Konkurrenz besetztes Marktsegment. In dieser Marktsituation ist der schnellste Erfolg zu erwarten.
Suchen Sie sich also mit dem Google Keywordtool einige Keywords heraus, schalten Sie mit geringem Budget Adwords-Anzeigen und messen Sie den Erfolg. Nur was gemessen werden kann, kann auch optimiert werden.
Nach einem halben bis dreiviertel Jahr sollte sich herausstellen, welche Keywords für Sie wirklich lohnend sind und bei welchen Keywords es sich rentiert, in eine gezielte Suchmaschinenoptimierung zu inverstieren.


